Impressum Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.

Hygiene-Tipp der DGKH, Februar 2010
Meldepflichten nach Infektionsschutzgesetz

vom 03.02.2010

Nach § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind bestimmte Krankheiten namentlich meldepflichtig an die Gesundheitsämter. Nachfolgend die im praktischen Alltag wesentlichen ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Januar 2010
Wann sollte ein Augenschutz getragen werden?

vom 05.01.2010

Nach TRBA 250 hat der Arbeitgeber den Beschäftigten persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Dabei ist ein Augen- oder Gesichtsschutz erforderlich, wenn mit Verspritzen oder Versprühen infektiöser oder potenziell infektiöser Materialien oder Flüssigkeiten zu rechnen ist und technische Maßnahmen nicht möglich sind ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Dezember 2009
Arbeitsmedizinische Angebotsuntersuchungen wegen Infektionsrisiken

vom 01.12.2009

Soweit Mitarbeiter im Gesundheitswesen sich keinen arbeitsmedizinischen Pflichtuntersuchungen – z.B. bei Risiko durch Hep. B, C und HIV - unterziehen müssen, besteht auf Grund diverser Infektionsrisiken die Verpflichtung des Arbeitgebers zu Angebotsuntersuchungen. Diese können nach der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ aus dem Jahr 2008 vom Arbeitnehmer abgelehnt werden, sind ihm aber wiederkehrend anzubieten.
Dies trifft zu für alle Tätigkeiten, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung der Schutzstufe 2 ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, November 2009
Gefährdungsbeurteilung in der Arztpraxis bei Infektionsrisiken

vom 01.11.2009

Nach der TRBA 250 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen) muss in allen Praxen eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und regelmässig überprüft werden. Dabei sind insbesondere typische Infektionsrisiken wie Hepatitis B und C, HIV (z.B. bei Blutabnahme), HPV (bei Kondylomabtragung) oder Influenza (in der Wintersaison) zu berücksichtigen ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Oktober 2009
Arbeitsmedizinische Pflichtuntersuchungen wegen Infektionsrisiken

vom 01.10.2009

Hauptrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen sind Infektionskrankheiten. Deshalb sind Mitarbeiter im allgemeinen regelmässig arbeitsmedizinisch zu überwachen. Nach der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ aus dem Jahr 2008 wird zwischen folgenden Untersuchungen unterschieden ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, September 2009
Was zeichnet hochwertige OP-Textilien aus?

vom 01.09.2009

Hochwertige Funktionstextilien müssen in der Lage sein, den Keimdurchtritt im trockenen wie im nassen Zustand zu verhindern ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, August 2009
OP-Textilien zur Vermeidung nosokomialer Infektionen

vom 01.08.2009

Patient und Personal sind in der Lage, Mikroorganismen abzusondern, die sich auf der Körperoberfläche und im Nasen-Rachen-Raum befinden ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Juli 2009
Anforderungen der Hygiene an Kleidung in der Arztpraxis

vom 01.07.2009

In der niedergelassenen Praxis kann grundsätzlich zwischen Arbeitskleidung (=Berufskleidung), Schutzkleidung und Bereichskleidung unterschieden werden ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Juni 2009
Abfallentsorgung in der Praxis

vom 01.06.2009

Abfälle im Gesundheitswesen werden heute entsprechend LAGA (Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall) in Abfallschlüssel (AS) nach europäischer Norm eingeteilt ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Mai 2009
Sofortmaßnahmen nach HIV-Exposition

vom 01.05.2009

Jeder Praxisinhaber ist verpflichtet, Regelungen zum Vorgehen bei Stich- und Schnittverletzungen zu treffen (u.a. laut TRBA 250). Besonders problematisch sind Stich- und Schnittverletzungen bei sicherer oder wahrscheinlicher Kontamination mit HIV-positivem Material ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, April 2009
Umgang mit Trägern von Toxin-bildendem Clostridium difficile

vom 01.04.2009

In den Krankenhäusern kommt es zunehmend zu Durchfall-Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Toxin-bildendem Clostridum difficile. Betroffene Patienten können auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus Träger des Erregers bleiben, wobei insbesondere die sehr beständigen Sporen über den Stuhl ausgeschieden und verbreitet werden können ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, März 2009
Händehygiene des Chirurgen

vom 01.03.2009

Hände, Nägel und Nagelfalze sollen bei Betreten des OP-Trakts sauber sein. Hände und Unterarme sind wegen des Irritationsrisikos nicht mit einer Bürste zu reinigen. Fingernägel müssen kurz- und rund geschnitten sein, mit den Fingerkuppen abschließen und eine glatte Oberfläche aufweisen. Künstliche Fingernägel und Schmuck sind zu untersagen ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Februar 2009
Rechtssicherheit: Hygienefehler vermeiden

vom 01.02.2009

Hygiene gehört nach höchstrichterlicher Rechtsprechung zu den voll beherrschbaren Risiken in Krankenhaus und Praxis. Einzelne Abweichungen von allgemeinen hygienischen Vorgaben werden im Allgemeinen hinnehmbar sein; liegen jedoch mehrere schwerwiegende Abweichungen von hygienischen Regeln und Empfehlungen vor, so kann dies zu der Annahme führen, dass generell die Organisationsmängel so erheblich sind, dass auch im beklagten Einzelfall die Darlegungs- und Beweislast auf den Beklagten verlagert werden muss ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Januar 2009
Präoperative Haarentfernung

vom 05.01.2009

Trotz einiger Studien zu diesem Thema liegt keine strenge Evidenz für oder gegen die präoperative Haarentfernung vor. Dies liegt zum Teil daran, dass jeder Patient, jeder Eingriff und jede Situation oft einmalig ist. Der Chirurg muss daher die Entscheidung allein von der operations-technischen Notwendigkeit abhängig machen ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Dezember 2008
Einzeldosisampullen oder Mehrdosenbehältnisse für Injektionen

vom 01.12.2008

Für Injektionen sind möglichst Einzeldosisampullen zu verwenden. Restmengen in Normalampullen dürfen nur in Sonderfällen (z. B. Opiate) kurzfristig aufbewahrt und weiterverwendet werden ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, November 2008
Injektionen und Punktionen

vom 01.11.2008

Spritzen für Injektionen dürfen erst unmittelbar vor der Verabreichung aufgezogen werden. Vor der Vorbereitung und der Durchführung von Injektionen und Punktionen ist eine hygienische Händedesinfektion (30 Sekunden Einwirkzeit) erforderlich.
Es sind ausschließlich sterile Spritzen, Kanülen und Instrumente zu verwenden (Die Kanüle ist bei Fehlpunktion zu verwerfen). Das bereitgestellte Instrumentarium ist vor mikrobieller Kontamination zu schützen ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Oktober 2008
Mindestinhalte eines Hygieneplanes für die Praxis des niedergelassenen Chirurgen

vom 01.10.2008

Gemäß Infektionsschutzgesetz und TRBA 250 müssen alle niedergelassenen Arztpraxen über Hygienepläne verfügen. Nach der TRBA 250 kann auf Betriebsanweisungen nach Biostoff-Verordnung verzichtet werden, wenn alle relevanten Fragen im Hygieneplan geregelt sind. Ein guter Hygieneplan lohnt sich also!

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, September 2008
Hygienemängel führen zur Beweislast-Umkehr

vom 01.09.2008

Der Bundesgerichtshof hat 2007 und 2008 in zwei Urteilen (Az. VI ZR 158/06 und VI ZR 118/06) die Haftung bei Hygienemängeln verschärft:
Diese zählen zu den „voll beherrschbaren Risiken“, d.h. Hygiene ist grundsätzlich regelbar, sowohl durch schriftliche Vorgaben als auch in ihrer Umsetzung ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, August 2008
MRSA in der Praxis

vom 01.08.2008

MRSA-positive Patienten dürften heute in jeder Praxis vertreten sein. Nach der TRBA 250 (Technische Regel des Bundesarbeitsministeriums: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtpflege), der Gesetzeskraft zukommt, sind im Hygieneplan Regelungen für den Umgang mit MRSA-positiven Patienten zu treffen ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Juli 2008
Wundantiseptik

vom 01.07.2008

Mittel der Wahl
Sofern eine Wundantiseptik indiziert ist, sind bei akuten Wunden Octenidin- oder Polihexanid-basierte Präparate Mittel der Wahl.
Für chronische Wunden und Verbrennungswunden ist Polihexanid als handelsübliche Lösung (Arzneimittel) oder als Wundauflage (Medizinprodukt) wegen der gleichzeitigen Förderung der Wundheilung Mittel der Wahl ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Juni 2008
Ringe, Schmuck, Piercing und Tattoos

vom 17.06.2008

Ringe, Schmuck, Piercing und Tattoos sind ein immer wiederkehrendes Thema. Vieles dazu ist gesetzlich geregelt:
Die Technische Regel Biologische Arbeitsstoffe 250 (TRBA 250), die als Verordnung des Bundesarbeitsministeriums quasi Gesetzeskraft hat, schreibt dazu in Punkt 4.1.2.6:
„Bei Tätigkeiten, die eine hygienische Händedesinfektion erfordern, dürfen an Händen und Unterarmen keine Schmuckstücke, Uhren und Eheringe getragen werden. Derartige Gegenstände können die Wirksamkeit der Händedesinfektion vermindern.“ ...

mehr...


Hygiene-Tipp der DGKH, Mai 2008
Händedesinfektion dem Händewaschen deutlich überlegen

vom 01.05.2008

Händedesinfektion dem Händewaschen deutlich überlegen

Die meisten Mitarbeiter im Gesundheitswesen halten die alkoholische Händedesinfektion für Hautschädigender als die Händewaschung. Dabei ist es gerade umgekehrt:
Häufiges Händewaschen führt zu einer Beanspruchung und Austrocknung der Haut, nicht dagegen Händedesinfektion. Chirurgische Tätigkeit ist aus arbeitsmedizinischer Sicht allein wegen des dauerhaften Tragens von Handschuhen Feuchtarbeit und beansprucht die Haut daher zusätzlich ...

mehr...


Video - Unsichtbare Killer

Die Übertragung von Krankheitserregern im Krankenhaus von Arzt auf Patient wird mit Hilfe von Zeichentrick leicht verständlich vermittelt.

mehr...


Video - Händehygiene

Die Bedeutung der Händedesinfektion wird „sexy"vermittelt.

mehr...


HuR - Hygiene und Recht

14. Lieferung erschienen!

mehr...


Raumlufttechnische Anlagen in Krankenhäusern

Krankenhaushygienische Leitlinien für die Ausführung und den Betrieb von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in Krankenhäusern

mehr...


Weiche Kontaktlinsen

Virushepatitis durch Anpassen beim Augenoptiker oder Hornhautentzündung durch mangelhafte Wirksamkeit der Pflegesysteme zu Hause?

mehr...


Routinemäßige Flächendesinfektion zur Verhütung und Kontrolle Antibiotika resistenter Krankheitserreger

Führende US amerikanische Hygieniker fordern routinemäßige Flächendesinfektion zur Verhütung und Kontrolle Antibiotika resistenter Krankheitserreger im Krankenhaus und in anderen medizinischen Bereichen

mehr...


Reinigungs- und Desinfektionswirkung bei Endoskop-Dekontaminationsautomaten sowie- Desinfektionsautomaten – Hyg Med 20 (1995): 40–47

Prüfung und Bewertung der Reinigungs- und Desinfektionswirkung von Endoskop-Dekontaminationsautomaten sowie -Desinfektionsautomaten

mehr...